Ein Dankeschön zu Weihnachten an unseren Verein
Von Wolfang W. Schüler:
Liebe Verantwortliche, Mitglieder und Unterstützer von „Blind Jogging“, liebe Leserinnen und Leser der Vereinswebsite,
wer die Aktivitäten von „Blind Jogging“ kennt, kann nur den Hut ziehen vor so viel Engagement und beispiellosem Erfolg. Ein Engagement, das in Deutschland wahrgenommen wird und Inspiration sowie Wegweisung war für auch hier entstandene Ausbildungsmöglichkeiten und Guideangebote. Als seinerzeit noch beim „Lauftreff beider Basel“ ausgebildeter Guide und Blind Jogging-Websiteleser möchte ich einmal aus der Ferne Dank sagen und diesen in einen jahreszeitlichen Rahmen stellen, indem ich Sie alle mit einem aus eigener Feder stammenden Adventsgedicht grüsse.
Adventskerzenzwist*
Vier Kerzen hatten einen Zwist
wer von ihnen die bedeutendste ist
Jede einzelne begehrte auf
immer nach demselben Verlauf
Die erste tonierte spitz und scharf
„Ich bin die einzige, die allein leuchten darf!“
Die zweite, spöttisch, was man anfinge
wenn es ohne sie nicht weiterginge
Die dritte, motzig, ließ verlauten
Das könne sie von sich ja auch behaupten
Die vierte, scheinbar gelassen, offenbarte
Sie sei’s, auf die man am längsten warte
Kaum war der vierte Advent gekommen
die Kerzen ihrem Missmut nicht entronnen
da hörten sie eines Menschen Bekennen
„Am schönsten ist’s, wenn alle brennen!“
*Inspiriert durch Elke Bräunlings‘ sowie Alfons Schweigerts‘ „Der Streit der Adventskerzen“
Das Gedicht stammt aus meinem neuen Lyrikband „Übergänge. Gedichte eines Jahres“ (Ahrensburg: tredition Verlag, 2025, ISBN 978-3-384-69981-7, 232 Seiten). Als laufender Autor wäre es verwunderlich, wenn nicht wenigstens 16 der 133 Gedichte vom Laufen handeln würden. Ich wünsche Ihnen allen eine schöne Advents- und Weihnachtszeit! Und kommen Sie gesund und munter ins und durchs neue Jahr!
Wolfgang W. Schüler aus Wiesbaden
Pädagoge M.A., Lauftherapeut DLZ/D und IART/USA, Ehrenmitglied des (Berufs-) Verbands der Lauftherapeuten VDL/D, Buchautor