Übungen

Stark sehbehinderte und blinde Menschen tendieren oft sicherer zu stehen, indem sie die Füsse nicht parallel, sondern mit den Fussspitzen auseinander halten. Diese sog. “V”-Stellung der Füsse, die eigentlich ein Dreieck bilden, sichern einen stabileren Stand.

Beim Laufen, Joggen ist diese Fussstellung störend und kann sowohl den Läufer wie auch seinen Guide zum Stolpern bringen. Ausserdem ist ein gesundes Abrollen der Füsse auf dem Boden erschwert. Hier zeigen wir ein paar von Physiotherapeuten empfohlenen und in unserem Verein erprobte Übungen, um die Füsse gerader zu stellen. Erfolg diesbezüglich kann nur einsetzen, wenn die Übungen richtig und regelmässig (am besten täglich) durchgeführt werden. Man benötigt bloss ein paar Minuten dazu.

Fussspitzen zueinander, leichtes X-Bein, auf Zehenspitze rauf und runter, 10-15mal, langsam.

Einbeinstand, geradestehend. Der belastete Fuss soll an einem Rand (Trottoir, Treppe) seitlich gestützt/blockiert sein.

Tennisball zwischen Wand und Gesäss klemmen und runde Bewegungen machen; Gesässmuskel, untere Lendenwirbelsäule lösen.

Im Stehen Knie hochheben, diagonal und ohne Schwung. Im Wechsel rechts und links, langsam, etwa 10-15mal.

Wenn möglich, öfters auf dem Spinning Velo fahren. Die Klick- oder Bügelpedale zwingen die Füsse in die gerade Position. Solche Pedale kann man meistens auch auf Hometrainer montieren.

Mit parallelen Füssen in die Hocke gehen und sich wieder aufrichten. So lange wiederholen, wie es mit parallelen Füssen möglich ist.

Pin It on Pinterest