Gerne lese ich Lifejogging (und nicht „nur“ Lifelogging) aus folgendem Ausschnitt des Magazins der Interkantonalen Hochschule für Heilpädagogik heraus. Der Artikel von Fr. Prof. Dr. Karin Bernath öffnet einen Blick auf eine Entwicklung, die bis vor kurzem Unvorstellbar war. Hoffen wir, dass die praktische Umsetzung und der Zugang für alle Sehbehinderte möglichst bald Realität werden.

„Grössere Freiheiten Die «Lifelogging camera» zum Beispiel wird Personen mit Sehbehinderungen grössere Bewegungsfreiheit ermöglichen und die Erlebensqualität in Interaktionen verbessern. Das Gerät, an dem europäische Forscherinnen und Forscher derzeit arbeiten, unterstützt die Orientierung im Alltag. Es erfasst die Strukturen der Umwelt – wie Treppen, Häuser oder Menschen – und vermittelt die entsprechenden Informationen über ein Hörset. So erfährt die blinde Person, wie ihre nähere Umgebung aussieht. Mehr noch: Die Kamera soll auch die Gemütslage von Mitmenschen erkennen und diese dem sehbeeinträchtigten Anwender beschreiben.“

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