Inklusion

Die Forderung nach sozialer Inklusion ist verwirklicht, wenn jeder Mensch in seiner Individualität von der Gesellschaft akzeptiert wird und die Möglichkeit hat, in vollem Umfang an ihr teilzuhaben oder teilzunehmen. Eine unserer Zielsetzungen ist es, den sehbehinderten bzw. blinden Läuferinnen und Läufern ein verstärktes Zugehörigkeitsgefühl zu geben. Hierzu gehört,

·       dass sie an allen Anlässen vom Erste-Hilfe-Kurs über Volksläufen bis hin zu Wochenendreisen überall willkommen sind,

·       dass die Betroffenen eine Vertretung im Vorstand haben,

·       dass Sehbehinderte bei der Ausbildung neuer Guides mitwirken.

Die Verbreitung des Gedanken «Inklusion» auch ausserhalb des Laufsports ist mit ein Grund dafür, dass wir dies in Betrieben und Schulen propagieren möchten. Dazu bieten wir unsere Kurse «Sensibilisierung» an.

Ein aktuelles Beispiel der Inklusion bietet eine junge Läuferin. Die 12-Jährige Schülerin hat während kurzer Zeit rasant an Augenlicht verloren. Mit dem Laufsport hat sie ein tolles Lebensziel gefunden. Für ihre neu entdeckte Leidenschaft ist die Unterstützung unserer Guides sehr wichtig. Mit ihnen kann sie sich über ihre Erfahrungen austauschen. Mit dem Verein Blind-Jogging hat sie eine tolle Balance zum Schulalltag gefunden!

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